PostHeaderIcon Kochen mit Safran

Safran wird gewonnen aus der Narbe des Safrankrokus, jede Blüte liefert nur einen sehr geringen Anteil dieses Gewürzes. Safran ist deswegen sehr teurer. Es färbt Speisen gelb und hat einen intensiven Geschmack. Wird zuviel Safran verwendet, kann das Essen schnell bitter schmecken. Beim Kochen mit Safran kann es in Pulverform oder als Fäden verwendet werden. Das Pulver kann direkt zu den Gerichten zugegeben werden. Die Safranfäden dagegen sollten Zeit haben in einer heißen, wässrigen Flüssigkeit zu ziehen, damit sie ihr Aroma im Essen voll entfalten können. Diese Einlegeflüssigkeit kann heißes Wasser sein, Alkohol, Essig oder Milch. Als Faustregel gilt hier: 0,1 Gramm Safran wird eingeweicht in 120 ml Flüssigkeit. Safran kann verwendet werden bei der Zubereitung von Süßspeisen und herzhaften Gerichten. Es passt beispielsweise zu Suppen, Fischgerichten und Meeresfrüchten. Die berühmte spanische Paella wird auch mit Safran verfeinert und eingefärbt. Und auch Nudel-Liebhaber müssen beim Kochen mit Safran nicht auf diesen Genuss verzichten. Denn dieses Gewürz verfeinert auch Gemüsesaucen für Nudelgerichte. Wird es allerdings zu lange mitgekocht, verliert es seinen Geschmack. Deshalb ist es ratsam, Safran erst der bereits fertig gekochten Mahlzeit zuzugeben. Auch Mitbraten von Safran ist unbedingt zu vermeiden, will man den typischen Geschmack in der Speise erhalten. Besonders farbintensiv wirkt es, wenn es direkt vor Gebrauch gemörsert wird. Hier ist darauf zu achten, dass der Mörser eine glatte Oberfläche hat und sauber ist, damit nichts von dem Pulver verloren gehen kann.

Ab bereits 5 Gramm Verzehr (auf einen mal) kann dieses Gewürz allerdings gesundheitsschädigend sein und auch schwangere Frauen sollten damit vorsichtig sein, denn der Verzehr von 10 Gramm Safran kann sogar zu Fehlgeburten führen.

Hier finden Sie leckere Safran Rezepte.

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